Blumen zum Weltflüchtlingstag

Am 20. Juni, dem Internationalen Weltflüchtlingstag beschenkten aktive Flüchtlings-UnterstützerInnen Asylsuchende in Greifswald, Parchim, Schwerin, Bad Doberan und Rostock mit Blumen und Grußkarten. Mit der Aktion wollten die Ehrenamtlichen Respekt und Solidarität ausdrücken.

Ebendas war auf sieben Sprachen auf den Flyern zu lesen. Die junge Initiaitve PRO BLEIBERECHT, Greifswald hilft Geflüchteten, das >Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie, Toleranz< Parchim, das Komplex Schwerin gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe Schwerin, ROSTOCK HILFT und Unterstützer*innen aus Bad Doberan wollten an diesem Tag ein deutliches Zeichen setzen

Der 20. Juni steht für Millionen Menschen, die ein gutes Leben suchen – und diejenigen, die in Krieg, Armut oder Unterdrückung auf ein besseres Leben hoffen oder dafür kämpfen.

Der 20. Juni steht für diejenigen, die die Lager und Sammelzentren verlassen konnten – und diejenigen, die dort geboren werden, ausharren und dort sterben.

Der 20. Juni steht für diejenigen, die die Grenzen vor ihren Zielen überwunden haben – und diejenigen, die noch vor den Zäunen und Mauern stehen.

Der 20. Juni steht für die Wege, die Millionen Menschen gegangen sind, um ein besseres Leben zu finden – und für die Wege derjenigen, die sie noch gehen werden.

Am 20. Juni ist der Welttag des Flüchtlings.

An diesem Tag beschenk(t)en Unterstützer*innen aus den Initiativen ROSTOCK HILFT, Greifswald hilft Geflüchteten, Flüchtlingshilfe Schwerin, …, vor den Ausländerbehörden in den Landkreisen die Asylsuchenden, die ein und ausgehen.

Grußkarten und Blumen sollen unseren Respekt ausdrücken. Denn was wir in vielen Gesprächen und Begegnungen gelernt haben: Die Gründe die Heimat zu verlassen sind vielfältig: Krieg, Armut, Diktaturen. Die Wege bis hier her sind schwer und gefährlich. Und die Umstände, die man hier vorfindet oft anders als erwartet.

Leider übertönen die Stimmen des Teils der Bevölkerung, der laut gegen Flüchtlinge wettert und Angst schürt, zu oft die Stimmen derjenigen, die erzählen könnten, warum sich das Engagement für eine gerechtere Welt jeden Tag lohnt.

Am Weltflüchtlingstag sag(t)en wir deshalb: Willkommen!

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